Mathematisch-Lerntherapeutisches Institut – MLI – Düsseldorf

Institut zur Therapie der Rechenschwäche / Dyskalkulie
Förderdiagnostik – Beratung – Lerntherapie – Lehrerfortbildung

Aktuelles

Informations­veranstaltung
für Eltern

Donnerstag, den 23.03.2017 von 19:00 bis 21:00 Uhr

„Grundlageninformationen für Lehrer und Eltern, Probleme erkennen / Sinnvolle Förderansätze / Umgang mit Hausaufgaben, Materialien …“

Weitere Infos finden Sie >> hier

 

Im aktuellen Heft 26 des Rechenschwäche­magazins „Kopf und Zahl“ lesen Sie:

• „Wenn der Einstieg in die Welt der Zahlen bei Kindern im Grundschulalter nicht klappen will (Rechenschwäche / Dyskalkulie)“
U10 / U11-Vorsorgeuntersuchungen – Symptomfragebogen bei Hinweis auf eine Rechenproblematik
• Durch Lernspiele Rechnen lernen?
• Kampf dem Zahlendreher
Weitere Infos finden Sie >> hier

 

So können Sie uns erreichen:

Mathematisch-Lernthera­peutisches Institut – MLI

Kurfürstenstraße 8
40211 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 171 06 67
Fax: 0211 / 171 06 68

(Tel. Sprechzeiten:  von 11:00 bis 13:00 Uhr)

Internet:  www.Rechenschwaeche.org
E-Mail:     MLI@Rechenschwaeche.org

 

(Lernstandserhebung Arithmetik – Vorschule)

Frühe mathematische Bildung

Mathematisches Grundverständnis
im Kita-Alltag erkennen und fördern

Die meisten Kindergartenkinder freuen sich auf ihren ersten Schultag. Sie wollen Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Aber nicht allen Kindern gelingt der Einstieg in die Welt der Zahlen.

Bereits in der Kindergartenzeit haben die meisten Kinder elementare Vorstellungen von Mengen und deren Anzahlen entwickelt und können beim Übergang in die Schule an diese Einsichten anknüpfen. Bei einer nicht unerheblichen Zahl von Schulanfängern sieht das anders aus. Sie verfügen bei Schuleintritt noch nicht über dieses erforderliche Wissen. Für sie stellt sich die Zahlwortreihe häufig wie ein „Zahlenalphabet“ dar, denn sie begreifen Zahlen noch nicht als Anzahlen von Mengen, sondern ordnen sie einfach nur in eine aufgesagte Reihenfolge. Der kardinale Aspekt von Zahlen, der es erst möglich macht mathematische Operationen zu verstehen, kann nicht umgesetzt werden. Fehlen diese mathematischen Vorläufer-Fertigkeiten, dann kann es zu Schwierigkeiten kommen, dem Stoff der Klasse 1 zu folgen.

Bereits im Kindergarten werden die Weichen fürs Rechnen gestellt.

Welche Grundlagen in der Zahlbegriffsbildung sollten Kinder im Umgang mit Zahlen entwickelt haben, bevor sie in die Schule kommen? Wie lässt sich abklären, inwieweit Kinder ein angemessenes Mengen- und Zahlverständnis entwickeln, wo sie eigentlich noch gar nicht rechnen? Bei welchen Kindern besteht welcher Förderbedarf und wie kann im Vorschulbereich gefördert werden? Kindergartenkinder können auf nahezu spielerische Art Erfahrungen mit der Mathematik machen. Sie lernen, dass eine Anzahl unterschiedlich groß sein kann, dass es möglich ist, Mengen aufzuteilen, zu verteilen, zu vergrößern und zu verkleinern. Auch die sprachliche Entwicklung eines Kindes ist eine wichtige Voraussetzung für das Verstehen der mathematischen Sprache und damit wesentlich für den Einstieg in die Welt der Zahlen. Die Kombination von Sprache und Mathematik spielt dabei eine große Rolle.

Um Kinder gezielt zu unterstützen, entwickelte das Zentrum für angewandte Lernforschung

(Lernstandserhebung Arithmetik – Vorschule)
Grundfertigkeiten von Vorschulkindern

Im Rahmen mit dreigliedrigem Stufenkonzept (Mathematische Vorläuferfähigkeiten, Screening zur Lernstandserhebung, praxisnahes Förderkonzept) wird mittels eines Screenings zur Lernstandserhebung bei Kindergartenkindern evaluiert, inwieweit ein Kind bereits Grundlagen für ein angemessenes Anzahlverständnis entwickelt hat. Der Einsatz dieses Screenings ist für Kinder im Alter von fünf bis fünfeinhalb Jahren bzw. ein halbes Jahr vor Schulbeginn gedacht. Insbesondere Erzieherinnen im Kindergarten bzw. in der Vorschule sollen auf Anzeichen fehlender Basisfertigkeiten aufmerksam werden. Die Lernstanderhebung macht es darüber hinaus möglich Informationen für die mathematische Förderung aller Kinder zu erlangen. Praxisnahe Vorschläge für Kinder werden im Rahmen eines Workshops gemeinsam erarbeitet.
 


Das Mathematisch-Lerntherapeutische Institut Düsseldorf bietet für ErzieherInnen, LehrerInnen und Interessierte Fortbildungen an.

Während eines ganztägigen Workshops werden folgende Punkte erarbeitet:

  • Was ist frühe Mathematik?
  • Wie ermittelt man den mathematischen Lernstand eines Vorschülers?
  • Wie können Kinder in der Kita gefördert werden?

1. Mathematische Fehlentwicklungen im Vorschulbereich

  • Fallbeispiel: Jana in der Diagnostik. 8 + 5 und 13 – 5, was ist daran nur so schwer?
    Sequenz aus einer Förderdiagnostik, die den Bogen von der Vorschule in die Grundschule spannt.

2. Rechnerisches (Vor-)Wissen – grundlegende Basisfertigkeiten

  • Zählen ist nicht gleich Zählen. Welche Zählprinzipien sollten Kinder beim Gebrauch von Zahlen entwickeln?
  • Mengenkonstanz – „Gleich viele, mehr oder weniger?“

3. Praktische Durchführung des Screenings zur Lernstandserhebung mathematischer Grundfertigkeiten von Vorschulkindern

  • Erkennen von Risikofaktoren für mathematische Lernprobleme bei Vorschulkindern
  • Erarbeitung des Screenings in Kleingruppen
  • Durchführung und Anforderungen der gestellten Aufgaben

4. Förderkonzepte und Ideen für die Frühförderung

  • Zahlenspiele – Möglichkeiten und Grenzen spielerischer Förderung
  • Materialien und Ideen aus dem Alltag
Kosten:

70 Euro pro Teilnehmer

Material:

Für die Förderung empfehlen wir die -Box, in der alle Materialien für die praktische Anwendung zusammen gestellt sind. Die Box kann für 80 Euro vor Ort erworben werden. Ausreichend ist eine Box pro Einrichtung.

An wen richtet sich ?

Erzieherinnen und Erzieher, Interessenten, die im Bereich der mathematischen Frühförderung tätig sind. Jeder Teilnehmer erhält ein Weiterbildungs­zertifikat.

Weitere Informationen erhalten Sie durch das Mathematisch-Lerntherapeutische Institut.
Siehe die >>  Kontakt-Seite


Am MLI behandeln wir seit 1997 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an einer Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie leiden. Da bei ihnen schulische Förderung und Nachhilfe in Mathematik nicht helfen, sind gezielte lerntherapeutische Hilfen notwendig. Die Therapie erfolgt im MLI in Düsseldorf in der Nähe des Hauptbahnhofs. Darüber hinaus bieten wir Therapien in Solingen an.
Neben der Diagnostik und Therapie der Rechenschwäche haben wir in den letzten 20 Jahren über 750 Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen durchgeführt, u.a. in folgenden Städten und Kreisen: Düsseldorf, Neuss, Solingen, Viersen, Kleve, Wuppertal, Remscheid, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Ratingen, Mettmann, Meerbusch, Monheim, Langenfeld, Dormagen, Wegberg, Wassenberg, Heinsberg, Hilden, Haan, Grevenbroich und Moers.
Weitere Informationen zur Therapie der Rechenschwäche / Dyskalkulie erhalten Sie – kostenlos und unverbindlich – über unsere Kontakt-Seite.


 ©  2017, MLI, Düsseldorf. Stand: 2017-03-15